Verabschiedung unserer guten Seele Sabine Wüst

Die Abschiedsfeier für „unsere“ Sabine Wüst fand am Freitag, 23. Januar 2026, um 11 Uhr statt. Wie einige Schulveranstaltungen zuvor versammelten wir uns auch für diesen feierlichen Anlass aufgrund der Umbauarbeiten im unteren Flur des Schulgebäudes. Dies tat der Stimmung aber keinen Abbruch! Frau Brand führte mit passenden und empathischen Worten durch die Verabschiedung und begrüßte zunächst Sabine und ihren Mann, Sabines Mutter Inge Hummel, sowie weitere anwesende Gäste – darunter die Ortsbürgermeisterin, weitere Vertreter der Ortsgemeinde (alle drei Beigeordneten), das Team der Betreuung, Gemeindearbeiter und Pressevertreter. Los ging es mit unserem bereits zur Tradition gewordenen Schullied „Schule ist mehr“. Die Schülersprecherinnen Ida und Juli überreichten im Anschluss ein selbst gestaltetes Geschenk der Kinder (Zitat: „Im Namen der ganzen Schule finden wir, du bist die beste Hausmeisterin und Putzfrau auf der ganzen Welt!“).
Nachfolgend würdigte Frau Seither Sabine Wüsts unermüdliche Hingabe in ihrer Rede mit vielen herzlichen Worten. Ganz deutlich dabei hervor ging, dass es definitiv keine sauberere Schule gibt als unsere!
Das Team aus Lehrerinnen und unserer Sekretärin Frau Schumacher brachten mit dem umgedichteten Lied „Das bisschen Schule“ eine berührende Mischung aus Humor, Erinnerung und Dankbarkeit in die Feier.
Darauf folgte Ortsbürgermeisterin Kathrin Flory mit ihrer Rede, die einen kurzen Überblick über Sabine Wüsts Zeit an der August-Becker-Schule in Zahlen bot:
Sabine Wüst ist seit Juli 1994, also seit knapp 32 Jahren, bei der Gemeinde beschäftigt. Damit hat sie eine große Aufgabe geerbt, denn sie hat den Beruf von ihrer Mutter, allen gut bekannt als Oma Inge, übernommen. Es war unglaublich zu hören, dass sie etwa 6300 Schultage und rund 2360 Ferientage im Einsatz war, dass sie rund 640 Schülerinnen und Schüler begleitet und jeden Morgen mit einem Lächeln begrüßt hat. Über drei Ortsbürgermeisterinnen bzw. -bürgermeister und vier Schulleitungen hinweg blieb sie eine verlässliche Konstante. Das Abschlusslied „Auf Wiedersehen“ war noch einmal sehr berührend und beendete die Feier mit dem Gefühl, Sabine im Herzen der Schulgemeinschaft verankert zu wissen.
Im Anschluss folgte ein kleiner Umtrunk, organisiert von der Gemeinde, bei dem Sekt und Häppchen bereitstanden.
Die Stimmung war zugleich traurig und dankbar: Traurig, weil eine vertraute Begleiterin im Schulalltag verabschiedet wird, und dankbar, weil so sehr deutlich wurde, wie viel Sabine Wüst für die Schule, für die Kinder und für das gesamte Team bedeutet hat. Sie hinterlässt eine große Lücke und wird uns allen sehr fehlen! Und trotzdem wünschen wir ihr von ganzem Herzen nur das Beste – mach‘s gut, liebe Sabine, und schau auf jeden Fall regelmäßig auf einen Besuch bei uns vorbei!